BMWi: Zu wenig IT-Sicherheit in kleineren deutschen Unternehmen?

von Dr. Axel Spies, veröffentlicht am 12.11.2012

Die Unternehmensberater der WIK-Consult GmbH haben für das BMWi (laut Pressemitteilung) eine Studie zur IT-Sicherheit durch Befragung von rd. 1000 kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland erstellt:

 

  • IT-Gebrauch fast überall: Laut BMWi verwenden 99, 7 % der befragten KMU IT-Systeme, 88 % verwenden mobile Endgeräte.

 

  • Sicherheitsprobleme: 93 % der KMU hatten dabei schon einmal Probleme mit der IT-Sicherheit. Die am häufigst genannten Probleme sind Datenverlust, Malware, Spam und Technikausfall. 69 % der KMU erachten IT-Sicherheitsthemen als wichtig oder sehr wichtig.

 

  • Technische Maßnahmen - eher Fehlanzeige: Zur Gewährleistung der IT-Sicherheit werden von 99 % der KMU Virenscanner und von 98 % Firewalls eingesetzt. Nur 40 % aller KMU jedoch verschlüsseln ihre Daten bzw. haben ein Sicherheitsmanagement für mobile Endgeräte, wobei über die Hälfte der KMU keine Notfallpläne im Falle eines Sicherheitsausfalls bereithält. In nur 30 % der KMU werden die Mitarbeiter in IT-Sicherheitsfragen geschult. Hier sieht das BMWi erheblichen Nachholbedarf.

 

Laut Minister Rößler sei „staatliche Unterstützung in diesem Bereich nötig und sinnvoll.“ Er will daher Ergebnisse der Studie in die Task Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“, eine Arbeitsgruppe des BMWi zur Erarbeitung von Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit in deutschen Unternehmen, einbringen.

 

Wie steht es nach Ihrer Meinung in den deutschen kleinen und mittleren Unternehmen mit der IT-Sicherheit?  

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